Arbeitgeber sind verpflichtet, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung auch die psychischen Belastungsfaktoren ihrer Mitarbeitenden zu ermitteln und daraus geeignete Maßnahmen zu deren Reduzierung abzuleiten (Verhältnisprävention).
Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen stellt die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung „Psyche“ jedoch häufig eine Herausforderung dar. Für arbeitspsychologisch qualifizierte interne oder externe Prozessbegleiter eröffnet sich hier ein interessantes Tätigkeitsfeld.
Die Fortbildung vermittelt fundiertes arbeitspsychologisches Wissen, methodisches Know-how sowie praxisnahe Kompetenzen. Sie qualifiziert Sie dazu, psychische Belastungsfaktoren im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung „Psyche“ systematisch zu erfassen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen, die bisher wenig oder keine Erfahrung mit der Umsetzung psychischer Gefährdungsbeurteilungen haben.
Die Fortbildung umfasst vier Module mit insgesamt 40 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.
Sie lernen zentrale arbeitspsychologische Begriffe, Konzepte und Wirkmechanismen kennen. Diese bilden die Grundlage, um arbeitsbedingte Belastungsfaktoren zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Reduzierung abzuleiten.
Sie erhalten einen Überblick über die relevanten gesetzlichen und formalen Anforderungen bei der Durchführung psychischer Gefährdungsbeurteilungen. Anhand konkreter Praxisbeispiele reflektieren wir gemeinsam den gesamten Prozess – von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Dokumentation.
Dieses Modul legt den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung. Sie lernen drei zentrale Methoden zur Ermittlung psychischer Belastungsfaktoren kennen:
Mitarbeiterbefragungen sowie eine Einführung in die Screeningskalen für die psychische Gefährdungsbeurteilung (SSpGB)
Darüber hinaus lernen Sie, einen Online-Fragebogen mit dem Portal SosciSurvey zu erstellen und worauf bei Online-Befragungen zu achten ist.
Mit der Teilnahme an dem Seminar erhalten Sie die Berechtigung, die Screeningskalen für die psychische Gefährdungsbeurteilung (SSpGB) im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen anzuwenden. Diese Berechtigung ist eine personenbezogene Lizenz und nicht auf Dritte übertragbar.
Sie entwickeln mit unserer Unterstützung ein eigenes Gefährdungsprojekt und setzen dieses im Anschluss in die Praxis um. Im abschließenden Termin präsentieren Sie Ihre Ergebnisse. Dabei haben Sie die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen, von den Erfahrungen anderer Teilnehmender zu profitieren und offene Fragen gemeinsam zu klären.
Das Seminar richtet sich an Personalverantwortliche, BGM-Beauftragte, Führungskräfte, GKM-Trainer*innen sowie Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung.
Alle Seminarmaterialien wie z. B. umfassende Power-Point-Foliensätze und Arbeits-materialien werden Ihnen zur Verfügung gestellt.
Sie können nach der Kursleiterschulung direkt mit der Durchführung von eigenen Angeboten beginnen.
Mit der Teilnahme an dem Seminar erhalten Sie die Berechtigung, die Screeningskalen für die psychische Gefährdungsbeurteilung (SSpGB) im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen zu verwenden. Diese Berechtigung stellt eine auf Sie bezogene Personenlizenz dar, die nicht auf Dritte übertragbar ist.
Wir nutzen das Videokonferenzsystem ZOOM. Informationen zum Datenschutz finden Sie unter https://explore.zoom.us/de/privacy/ und unter https://www.gkm-institut.de/datenschutz.html
Mindestens 10 bis maximal 18 Personen.
Wir führen derzeit eine Interessentenliste.
Wenn Sie an der Fortbildung interessiert sind, dann schreiben Sie uns bitte eine E.-Mail an:
950 € (gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) von der Umsatzsteuer befreit)
In der Seminargebühr sind die Seminarteilnahme und umfangreiches Seminarmaterial enthalten.
40 UE; B33 (B3 = Gesundheitsförderung und Prävention in Settings und für Multiplikatoren)
Wenn Seminare bereits ausgebucht sind, dann können wir Sie gerne in die Nachrückerliste aufnehmen.
Schreiben Sie uns dafür eine Nachricht über das Kontaktformular.
Wir beraten Sie gerne. Schreiben Sie uns eine E-Mail und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
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