Impuls-Vorträge

Wissenschaftlich fundiert, verständlich und praxisrelevant: Unsere Vorträge vermitteln aktuelles gesundheitspsychologisches Wissen in anschaulicher und verständlicher Form für ein interessiertes Laienpublikum z. B. im Rahmen von betrieblichen Gesundheitsaktionen, kommunalen Gesundheitstagen, Kongressen und beruflicher Weiterbildung.

Hier eine Auswahl unserer Themen:

Vom Opfer zum Akteur: Das 3 × 4 der Stresskompetenz.

Nachhaltig erfolgreiches Stressmanagement beruht auf einem lebendigen Wechsel zwischen Phasen positiver Anspannung während zielgerichteter Aktivität und Phasen der Entspannung und Regeneration. Nicht ein möglichst anforderungsarmes Leben, sondern eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit sowie ein gelassener, sicherer und zugleich aktiver Umgang mit beruflichen wie privaten Anforderungen sind die Ziele.

Individuelles Stressmanagement fußt auf den 3 Säulen der instrumentellen, mentalen und regenerativen Stresskompetenz. Die Entwicklung der eigenen Stresskompetenz in allen 3 Bereichen ist entscheidend, um angesichts steigender psychosozialer Belastungen Stabilität und Sicherheit in sich selbst zu finden.

Der Vortrag erläutert die 3 Säulen der individuellen Stresskompetenz und jeweils 4 darauf bezogene Strategien des individuellen Stressmanagements.

Mit Checkliste zur Selbstreflektion.

Gesund und leistungsfähig trotz Stress: Wie Führungskräfte die Gesundheit ihrer Mitarbeiter stärken können

Führungskräfte haben auf unterschiedliche Weise Einfluss auf Arbeitszufriedenheit, Motivation, Befinden und Gesundheit ihrer Mitarbeiter und hierdurch bedingt auch auf deren Fehlzeiten Führungskräfte geben durch ihr eigenes Verhalten den Mitarbeitern eine Verhaltensorientierung, nehmen Einfluss auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter (Zeit- und Leistungsdruck, Entscheidungs- und Handlungsspielraum, Unterstützung, sozialer Umgangsstil, Konflikt- und Problembewältigung) und beeinflussen ganz wesentlich durch ihr Führungsverhalten die Arbeitszufriedenheit und das Befinden der Mitarbeiter.

Der Vortrag spricht Führungskräfte in ihrer Verantwortung für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Zusammenhänge zwischen Gesundheit, psychischen Belastungen und Führungsverhalten werden dargestellt und damit zu einer Selbstreflektion führungsrelevanter Einstellungen und eigenen Führungsverhalten im Hinblick auf die Arbeitszufriedenheit, Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter/Innen angeregt. Prinzipien und Strategien einer gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung werden praxisnah aufgezeigt.

Mit Checkliste zur Selbstreflektion.

Hält Optimismus gesund? Wissenschaftliche Erkenntnisse zum sogenannten “positiven Denken”

Erfolg, Reichtum, Schönheit und auch Gesundheit – so lauten die vollmundigen Versprechungen der Propheten des “positiven Denkens”. Doch halten diese einer wissenschaftlichen Überprüfung stand? Wie lässt sich die im Titel gestellte Frage überhaupt wissenschaftlich seriös untersuchen und wie stark ist der Einfluss der Gedanken auf die Gesundheit tatsächlich? Welche Spielarten optimistischen Denkens lassen sich unterscheiden? Worin genau besteht ein gesunder Optimismus und kann man diesen lernen? Im Vortrag werden diese Fragen im Lichte aktueller Ergebnisse wissenschaftlicher Studien beleuchtet.

Stress: Würze des Lebens oder gefährliches Gesundheitsrisiko?

Das biologische Stressprogramm stammt aus der Urzeit des Menschen. Es bereitet den Organismus darauf vor, auf eine gefährliche Situation mit Kampf oder Flucht zu reagieren. Zu diesem Zweck beginnt das Herz schneller zu schlagen. Der Atem ist beschleunigt und die Muskulatur angespannt. Zucker- und Fettreserven werden in das Blut gegeben und zum Verbrauch bereitgestellt. Der Körper wird auf Bewegung programmiert.

Für uns heutige Menschen hat dieses biologische Stressprogramm seinen Anpassungswert allerdings meist verloren. Wenn wir uns bedroht fühlen, so handelt es sich meist um leistungsbezogene oder zwischenmenschliche Situationen, in denen es in der Regel nicht möglich und nicht sinnvoll ist, mit einer körperlichen Kampf- oder Fluchtreaktion zu antworten. Gesundheitlich problematisch ist vor allem der chronische Stress, der dann entsteht, wenn Belastungen lange andauern oder immer wiederkehren ohne Phasen der Ruhe und Erholung und wenn die im Körper bereitgestellte Energie nicht durch Bewegung verbraucht wird.

Der Vortrag erläutert stressbedingte Gesundheitsrisiken und zeigt Wege zu einem gesundheitsförderlichen Umgang mit Stressbelastungen auf.

Mit Checkliste zur Selbsteinschätzung.

Erschöpft, verschlissen, ausgebrannt – Ursachen, Verlauf und Vorbeugung des Burnout-Syndroms

Beim “Burnout- Syndrom” handelt es sich um einen andauernden und schweren Erschöpfungszustand in Folge einer chronischen beruflich bedingten Beanspruchungsreaktion mit sowohl seelischen als auch körperlichen Beschwerden. Man kann sich nicht mehr erholen: Der Akku ist nicht nur leer, er kann nicht mehr aufgeladen werden. Die Ursachen hierfür können in der Person, aber auch in den Arbeitsbedingungen liegen. Meist ist es eine Mischung aus beidem. Burnout erleiden Personen, die bei der Arbeit besonders hohe Ansprüche an sich stellen, die zum Perfektionismus neigen und sich übermäßig engagieren. Oft haben solche Menschen die Fähigkeit verloren, nach Arbeitsschluss innerlich Abstand zu gewinnen. Sie haben meist ein unterentwickeltes Privatleben und büßen daher ihre Erholungsfähigkeit ein. Aber auch auf Seiten des Arbeitgebers gibt es Burnout- Ursachen: hoher Leistungsdruck, Eintönigkeit der Arbeit bzw. fehlende Anforderungsvielfalt, ein Übermaß an Vorschriften, die den Gestaltungsspielraum des Arbeitnehmers einengen, sowie fehlende Unterstützung und Anerkennung vom Vorgesetzten oder von Kollegen.

Der Vortrag erläutert die Symptome, den Prozess und die Ursachen des “Ausbrennens” und zeigt Wege zur Entlastung und Prävention auf.

Mit Checkliste zur Selbsteinschätzung des Burnout-Risikos.

Wenn der Job zur Droge wird! Über Hintergründe und Erscheinungsformen der Arbeitssucht

Mit dem Begriff der Arbeitssucht (“workaholism”) wird ein unaufhörlicher Drang oder Zwang, ständig arbeiten zu müssen bzw. ständig an die Arbeit denken zu müssen, bezeichnet.

Es besteht keine feste Trennlinie zwischen normalem und süchtigem Arbeitsverhalten. Arbeitssüchtige arbeiten lange (jedoch nicht unbedingt effektiv), aber nicht jeder, der viel oder hart arbeitet, ist arbeitssüchtig. Arbeitssüchtige arbeiten nicht nur einfach viel, sie gewinnen ihren Selbstwert allein über Arbeit und Leistung. Arbeitssucht kann als Übersteigerung des normalen, erwünschten Lebensstils in der modernen Arbeitsgesellschaft verstanden werden, in der die Arbeit Lebensmittelpunkt und Zentrum der eigenen Identität ist.

Der Vortrag erläutert die typischen Merkmale der Arbeitssucht, erklärt individuelle und gesellschaftliche Hintergründe und zeigt Wege zum Umgang mit der Arbeitssucht und mit Arbeitssüchtigen auf.

Mit Checkliste. Bin ich arbeitssüchtig?

Was erhält Menschen gesund? Schutzfaktoren der körperlichen und seelischen Gesundheit

Anfang der 70er Jahre beschäftigte sich der israelische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky mit dem Gesundheitszustand von Überlebenden des Holocaust. Er machte dabei eine für ihn als Stressforscher überraschende Feststellung: Trotz extrem belastender Lebenserfahrungen befand sich etwa ein Drittel der untersuchten Personen in guter oder sehr guter körperlicher und psychischer Verfassung. Dieser Befund veranlasste ihn, sich die Frage nach gesundheitlichen Schutzfaktoren zu stellen, nach sozialen und personalen Ressourcen, auf die der Einzelne bei der Belastungsbewältigung zurückgreifen kann: Wer bleibt gesund, und warum und wie, auch angesichts kritischer Lebensereignisse und zahlreicher Stressoren im Alltagsleben? Der Vortrag greift diese Frage auf und stellt aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zu personalen und sozialen Schutzfaktoren der Gesundheit dar.

Sie haben spezielle Wünsche für einen Vortrag? Bitte nehmen Sie Kontakt auf.

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